post

Test: China Action Cam (Teil1)

Heute stelle ich Euch eine weitere Errungenschaft vor. Die Camkong Action Camera C180, jawoll. Camkong…was?

Nachdem ich bei Paul auf Youtube den Test gesehen hatte, hab ich kurzerhand zugeschlagen und mir die Kamera beim Online-Händler meines Vertrauens besorgt. Den Vergleich zwischen GoPro und China Action Cam bei Youtube findet Ihr hier:

Vorab muss ich auch sagen, dass ich von dem Thema überhaupt keine Ahnung habe und ich mich vorher auch nie so richtig dafür interessierte. Nun gut, bei dem Preis von 49,99€ kann man nicht viel falsch machen. Aber das wird sich zeigen. Spannend fand ich das umfangreiche Zubehör und das kleine 2″ Display auf der Rückseite.

Camkong inkl. Zubehör

Ich habe den Inhalt nach dem Auspackem schön auf unserem Esstisch drapiert. Wir haben zwei Akkus mit 1050mAh, die Anleitung, Kabelbinder, Putztuch, diverse Halterungen, Klebepads, ein wasserdichtes Gehäuse, eine zweite Gehäuserückwand und vieles mehr. Die 32Gb Speicherkarte kommt natürlich extra dazu. Was sagt der Hersteller auf der Verpackung: Waterproof, 120mins Battery, LCD Screen 2″, Car Mode, 14MP, Full HD, 170° Ultra Wide Angle und Wifi-Connection.

Hört sich doch sehr vielversprechend an.

Entscheident wird der Einsatz in „Nicht-Technikfreundlichen“ Gebieten sein. Dazu aber mehr, wenn wir aus Fürstenau zurück sind. Für diesen Ensatzzweck eignet sich hoffentlich das wasserfeste Gehäuse. Das musste natürlich auch gleich im Waschbecken getestet werden. Das Zubehör mach auf mich keinen schlechten Eindruck, die Halterungen sind mit Schraubverschlüssen zu fixieren, die Klebepads sind von 3M und halten gut, wie wir später noch sehen können. Die Camera selber verfügt über einen Einschalter, bzw. Mode Schalter. Einen Auslöser auf der oberen Seite. Up- und Down Schalter an der Seite und den USB Anschluß. Die SD-Karte kann eine maximal Größe von 32Gb haben.

Produktspezifikationen:

Objektiv: 170° Ultra Weitwinkel HD+6G Objektiv
Video Auflösung: 1080P / 720P / WVGA
Foto Auflösung: 14M / 8M / 5M
Videoformat: MOV
Video Kompression: H.264
Schnittstelle: USB 2.0, Micro-HDMI
Leistungsaufnahme: 5V / 1A
Akku Kapazität: 1050mAh
Akku Ladezeit: ca. 3 Stunden
Aufnahmezeit: etwa 90 Minuten bei 1080P

Lieferumfang:

1 x CAMKONG Full HD 1080P Sport Action Kamera
1 x wasserdichtes Kamera Unterwassergehäuse
1 x wasserdichte Unterwassergehäuse Klammer
1 x Multifunktionsklammer
1 x Fahrrad Montage Kit
1 x Helm Montage Kit
1 x USB-Kabel
2 x 1050mAh Akku
1 x Benutzerhandbuch

Test mit Helmmontage:

Nach der Montage am Helm, was sich mit Hilfe der Klebepads und Haltungen als nicht zu schwer herausstellte, habe ich ein erstes Testvideo erstellt. Die Einstellungen hatte ich dabei fast alle auf Standard belassen. Auflösung 1920×1080 30fps (es ginge auch 720p bei 60fps), HDR an, Auflösung 12M (es ginge auch 14M), Qualität „fein“, Schärfe „Normal“, Stabilisierung „AN“, ISO auf „Auto“. Das wären also noch genügend Möglichkeiten zum Ausprobieren.  Bearbeitet wurde es auf einem Mac mit iMovie und dann auf Youtube hochgeladen. Inwieweit beide Prozesse die Qualität beeinflussen, kann ich so noch überhaupt nicht beurteilen.

Einstellungen:

Die Einstellungen an der Camera selber sind sehr umfangreich und können praktischerweise über das On-Screen Menü angepasst werden. Angeblich auch über Wifi und App, aber leider konnte ich darüber keine Verbindung aufbauen. Gut, dass wir ein kleines Display auf der Rückseite haben. Das Menü kann auf Deutsch umgestellt werden und hat satte 6 Seiten mit Einstellungen:

– Auflösung
– TV out
– OSD Mode
– Zeitraffer
– Aufnahme-modus
– Zyklische Record
– HDR
– Movement Detection
– Audio
– Datumsanzeige
– Auflösung
– Qualität
– Schärfe
– Weissbalance
– Farbe
– ISO
– Belichtung
– Stabilisierung
– Sprache
– Datum
– Auto Aus
– Akustisches Signal
– TV Modus
– Screensaver
– Frequenz

Zwischenfazit:

Bisher bin ich las absoluter Neuling auf diesem Gebiet sehr zufrieden. Es ist doch erstaunlich, dass selbst diese Miniaturcameras bereits Full-HD aufnehmen können und so viel Zubehör liefern. Ton lassen wir vorerst mal außen vor. Das muss ich auch noch testen, kann aber eigentlich nicht viel bei rauskommen. Vernünftige Tonaufnahmen wird man nur mit einem vernünftigen Mikro bekommen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, wenn ich die Camera mit nach Fürstenau nehme. Dann kann die „Action Camera“ mal wirklich zeigen was sie kann. Gerne können die Besitzer anderer Cams mal schreiben, wie sie die Qualität beurteilen.

Bis demnächst.
Tim

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.